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Deutsch

Ganz viele Bücher...

-Die Klasse 6b besuchte am 24. Mai im Rahmen des Deutsch-Unterrichts die Kinder- und Jugendbibliothek im Dalberg-Haus in Begleitung von Frau Hormuth und Herrn Seger. Mit einem spannenden Rätsel-Spiel erforschten die Jugendlichen die Bibliothek und lernten viel Wissenswertes. Außerdem blieb genug Zeit zum Schmökern und Ausleihen toller Bücher.

Theaterprojekt in der Klasse 7b

-Nachdem die Klasse 7b sich im Deutschunterricht bis zu den Weihnachtsferien auf herkömmliche Art und Weise mit Susan Krellers Jugendroman "Schneeriese" auseinandergesetzt hatte, begann das neue Jahr nicht ganz so "normal". Denn die ersten drei Schulwochen nach den Ferien adaptierten die Schülerinnen und Schüler in Projektform den Roman szenisch: Sie schrieben Romanpassagen zu Drehbüchern um, wendeten bereits erlernte Theatertechniken an, probten ihre Szenen, machten sich über Kostüme, Requisiten und Bühnenbild Gedanken und brachten so ihre eigene Theater-Version am 27. Januar 2023 auch "auf die Bühne" im Klassenzimmer. Begeisterte Eltern, Geschwister und andere Gäste konnten so miterleben, wie alle Schülerinnen und Schüler der Klasse - sei es als Darsteller/in einer kleinen oder großen Rolle oder als Verantwortlicher für das Bühnenbild - gemeinsam einen gut dreiviertelstündigen Theaterabend gestalteten. Ausklingen konnte dieses tolle gemeinsame Erlebnis dann noch bei mitgebrachtem Fingerfood. Eindeutiges Feedback nach diesem Projekt: Das wollen wir bald mal wieder machen! (Jel)

Woyzeck kreativ auf die Spur kommen

-Am Tag nach dem Theaterbesuch am 16. Januar im Studio Werkhaus des Nationaltheaters nahm der Deutsch-Leistungskurs von Hrn. Andreas am 17. Januar an einem Workshop zu Georg Büchners Drama Woyzeck teil - bis zur letzten Klausur Thema im Unterricht. Die Theaterpädagogin Ronja Gerlach traf auf einen interessierten und einfallsreichen Kurs. Es entstanden kleine Skulpturen, die Schülerinnen und Schüler formulierten Kommentare, stellten Fragen und diskutierten, wie sie die Inszenierung verstanden hatten. Manches, was am vorausgehenden Theaterabend unklar blieb oder irritierte, erschien plötzlich plausibel. Ronja Gerlach erklärte dem Kurs, welchen Vorlauf und Planung eine solche Aufführung benötigt, wie viele Menschen in welchen Funktionen am Entstehungsprozess beteiligt waren und wie sich die Erarbeitung einer Inszenierung im Regietheater vom Autorentheater unterscheide. Einen Schwerpunkt legte das Team um Regisseur
Branko Janack auf den im Stück zentralen Femizid an Marie, was am Ende viele Inszenierung erklären half. "Der Workshop war besser als ich dachte", lobte am Ende ein Schüler. (And)

Incontri … Begegnungen

-Eine besondere Art der „Begegnung“ ergab sich für Nora Antonic (Kl. 9), die sich mit ihrer selbst geschriebenen Kurzgeschichte „Was Menschen machen“ beim diesjährigen „Duo letterario“ der Heilmann-Stiftung beworben und einen der Plätze bekommen hatte. Die Idee des duo letterario beinhaltet die Begegnung zweier Kulturen (italiana-tedesca) und die literarische Auseinandersetzung zweier Kurzgeschichten, die jeweils in die Landessprache des anderen übertragen wird. Wir sind schon sehr gespannt, wie sich diese europäische Begegnung zwischen „Was Menschen machen“ (Nora Antonic) und „Il paese delle anime“ (Benedetto Uccellis, Udine) literarisch entwickeln wird! (Rap)

Überall nur Goethe ...?

-Man könnte meinen, diese Stadt lebe nur von der Erinnerung an die glanzvollen Jahrzehnte der Klassik, als Goethe und Schiller hier wirkten. Aber schnell hat der LK Deutsch (vom 25.-28. Mai 2022) in Begleitung von Holger Andreas und Faina Rüber entdeckt, dass Weimar weitaus vielseitiger und spannungsreicher ist und sowohl überraschend moderne (Bauhaus) als auch erschütternd dunkle Seiten (Buchenwald) hat. Eine intensive Begegnung mit einer ganz besonderen Stadt. (And)

Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen

Marlene Krausen (6b), Sedef Vurucu (6a), Anneke Gegenwarth (6c), Emma Haink (6d)Der Vorlesewettbewerb 2021 der sechsten Klassen am 9. Dezember fand zum 2. Mal unter Corona-Bedingungen, also ohne großes Publikum statt. Dennoch trugen alle vier Klassensieger Sedef Vurucu (6a), Marlene Krausen (6b), Anneke Gegenwarth (6c), Emma Haink (6d) ) ihre Texte lebendig und ausdrucksstark vor. Die Spannung war groß und es fiel der Jury gar nicht leicht, eine Entscheidung zu treffen. Schließlich wurde Sedef Vurucu zur Schulsiegerin gekürt. Sie wird das Lilo im Vorlesewettbewerb der Mannheimer Schulen vertreten.
Wir gratulieren allen vier Klassensiegern herzlich und wünschen Sedef viel Erfolg beim Regionalentscheid.

Deutsch-LK im Literaturmuseum Marbach

Deutsch-LK in MarbachAm 9. November war ein Deutsch-LK der K2 mit Herrn Andreas und Frau Rüber in Schillers Geburtsstadt, wo seit über 100 Jahren das umfangreichste Literaturarchiv deutscher Sprache wächst. Dort werden Briefe, Manuskripte, Gesprächsnotizen, Basteleien, Alltagsgegenstände und vieles mehr von über 1400 Schriftstellern gesammelt, archiviert und ausgestellt. Die Schülerinnen und Schüler nahmen an einer Führung und einem Workshop zum Leben Hermann Hesses und seinem Roman "Der Steppenwolf" teil. Die Reise ins verschlafene Örtchen Marbach lohnt sich auch deshalb, weil überall Schillers Name und Konterfei zu sehen ist. Neben seinem Standbild auf der Schillerhöhe verblüffte uns, dass der große Schriftsteller der Klassik wohl auch noch ein Schiller-Testzentrum betreibt ... (And)

„Hier ist doch alles weiß“ und „Sonnengelb“ – Zwei prämierte Kurzgeschichten von Nora Antonic

-Nora Antonic aus der Klasse 8d hat mit selbstgeschriebenen Kurzgeschichten sehr erfolgreich an zwei unterschiedlichen Schreibwettbewerben teilgenommen. Mit ihrer Kurzgeschichte „Hier ist doch alles weiß“ erreichte sie auf dem 29. Junior Bachmann Literaturwettbewerb am 17.6. in Klagenfurt den zweiten Platz. Mit einer weiteren Kurzgeschichte – „Sonnengelb“ – wurde sie Jugendsiegerin in Mannheims Schreibwettbewerb „Erzähl mir was“.

Zwei großartige Erfolge, zu denen wir Nora als Schulgemeinschaft des Lilo herzlich beglückwünschen!

Hier der Link zu einem Interview mit Nora Antonic

Hier der Link zur Kurzgeschichte „Sonnengelb“

Eichendorffs „Mondnacht“ - kreativ aktualisiert

Die Schülerinnen und Schüler des Leistungsfaches Deutsch der K2 sollten sich auf kreative Weise mit einem der bekanntesten Gedichte der deutschen Literaturgeschichte, mit Eichendorffs „Mondnacht“, auseinandersetzen. Hier gibt es zwei Ergebnisse:

Meine künstlerische Interpretation von „Mondnacht“ soll die Sehnsucht nach Freiheit und unerreichbarer Ruhe ausstrahlen. Ein Flugzeug als Zeichen des Reisens, sein Ziel unbekannt. Es fliegt gen Horizont in Richtung Mond bei sternenklarer Nacht. Die Stille des leeren Feldes wird unterbrochen durch den Lärm des Fliegers, während im Hintergrund die vielen Hochhäuser der Stadt hervorragen. Ruhe, Leichtigkeit und Freiheit, eine niemals endende Sehnsucht - überschattet von der Hektik der Gegenwart.

Lisa Aymergen, K2, digitale Zeichnung

von Lisa Aymergen von Alisa Kaiser

Danke aus dem ThomasCarree

-Als ich heute Mittag in meinen Briefkasten schaute, machte ich eine freudige Entdeckung: Neben der Zeitung und zwei Werbeprospekten lag dort ein schlichter weißer Umschlag. Die Absender waren einige Bewohner des Seniorenzentrums ThomasCarree in Neuostheim. Der Brief - obwohl an mich adressiert - ist eigentlich für meine Schülerinnen und Schüler der Klassen 6b und 6d bestimmt. Diese hatten sich im nunmehr seit einigen Wochen online stattfindenden Deutschunterricht die Frage gestellt, wer außer ihnen selbst eigentlich noch besonders stark von den Ausgangsbeschränkungen betroffen ist. Durch einen Artikel im Mannheimer Morgen haben wir erfahren, dass viele Seniorinnen und Senioren in Alten- und Pflegeheimen wegen des Corona-Virus’ keinen Besuch ihrer Angehörigen mehr empfangen konnten. Zur Aufmunterung haben die Schüler Briefe an die Bewohner des ThomasCarrees geschrieben. Einige haben zusätzlich ein Bild gemalt oder sogar ein Gedicht verfasst. Nun haben wir mehrere Antwortschreiben erhalten, in denen die Senioren ihrerseits von ihren Erfahrungen der letzten Wochen, oder auch von ihrer eigenen Schulzeit erzählen und sich herzlich bedanken. Liebe Sechser, ihr habt einigen Bewohnern des ThomasCarres eine große Freude bereitet. (Dre)

Magisches Theater - "Der Steppenwolf“ heult am Lilo

Auch in diesem Jahr müssen sich die K2-Schüler im Deutschunterricht vor dem Abitur wieder durch den sperrigen und schon etwas gealterten 92-jährigen „Steppenwolf“ von Hermann Hesse quälen. Um sich bei der Suche nach einer Interpretation nicht nur auf das mühevolle Zeilenstudium beschränken zu müssen, hatten alle K2-Schüler am 4. November 2019 Zutritt zu einer spannenden dramaturgischen Bearbeitung des Karlsruher Profitheaters TheatermobileSpiele in Klassenraum 201. Während des 60-minütigen Einmannstücks konnten die Schüler in dieser direkten Spielsituation dem „stream of consciousness“ von Harry Haller folgen und in die Innerlichkeit eines Menschen eintauchen, der sich von der menschlichen Zivilisation entfernt hat.
Im Anschluss an die Vorstellung gab es ein anregendes Nachgespräch mit Schauspieler Julian König und seiner Assistentin. (RUE)